Wie atme ich richtig ?

Hast du gewusst, dass es die unterschiedlichsten Arten zu atmen gibt und dies Auswirkungen auf deinen Körper hat? Flache und kurze Atemzüge stehen direkt im Zusammenhang mit einem gestressten Zustand. Achte daher darauf, dass du ruhig und rythmisch atmest. Im Idealfall atmest du durch die Nase und eher in den Bauch als in die Brust ein (Zwerchfellatmung bzw. Bauchatmung). Deine Aufmerksamkeit solltest du auf das Ausatmen ausrichten. Der Vorgang des Ausatmens sollte  etwas länger sein als das Einatmen. Dazwischen erfolgt eine kleine Atempause.

Die Zwerchfell- bzw. Bauchatmung ist die einzig natürliche und daher logischerweise auch die richtige Art zu atmen. Diese Art der Atmung stellt dir am meisten Luft und Sauerstoff zur Verfügung. Durch das Ausweiten deines Bauches beim Einatmen und durch das Zurückziehen deines Zwerchfelles, steht dir ein viel größeres Lungenvolumen zur Verfügung. Dadurch kannst du die Restatemluft innerhalb deiner Lungen ständig erneuern, was zu deinem Wohlbefinden beiträgt.

Alle Entspannungsübungen setzen eine Bauchatmung voraus, welche es dir ermöglicht dich tief zu entspannen. Je tiefer und langsamer du atmest, desto entspannender.

Atmest du dagegen kurz, flach und schnell, übersäuerst du sehr schnell. Dadurch findet dein Körper keine Ruhe. Durch das Verzehren von stark verarbeiteten Lebensmitteln, insbesondere durch das Essen von Kohlehydraten, entsteht Kohlensäure. Diese Kohlensäure versucht dein Körper so schnell wie möglich wieder durch schnelleres Atmen loszuwerden. Ob du dich naturgemäß ernährst, erkennst du also an deiner Atemfrequenz.

Außerdem trägt richtiges Atmen dazu bei dich jung und gesund zu halten. Laut Andreas Campobasso aktiviert diese Art der Atmung den Lebensstrom in den Energiezentren (Chakras) und reinigt die Nadis (Meridiane) und löst somit Licht- und Informationsblockaden auf, welche die Jugendlichkeit blockieren. Dieses Argument war unter anderem ausschlaggebend dafür, dass ich mich mehr mit dem Thema Atmung auseinandergesetzt und die verschiedenen Atemübungen ausprobiert habe. Allerdings habe ich schnell festgestellt, dass ich diese Übungen nicht sehr gerne mache. Lieber gehe ich laufen oder lese ein Buch.

Was ich für mich allerdings umgesetzt habe und regelmäßig praktiziere ist folgende einfach auszuführende Übung:

  1. Leg dich zuerst auf den Rücken.
  2. Gib dann eine Hand auf deinen Bauch und die andere auf deine Brust. Warte 1 – 2 Minuten bis sich dein Atem beruhigt.
  3. Nun beobachte ob sich beim Atmen deine Brust oder dein Bauch bewegt.
  4. Dann setze dich aufrecht hin und wiederhole das Ganze.
  5. Achte mit der Zeit darauf, dass du ausschließlich in den Bauch hinein atmest.

Seit dieser Übung achte ich immer öfter auf meinen Atmen. Es braucht etwas Zeit diese neue Art der Atmung in dein Leben zu integrieren. Gib dir diese Zeit. Sei geduldig mit dir. Du wirst vor allem in stressigen Zeiten wieder in eine hektische, kurze Atmung zurückfallen. Sobald du dir dessen bewusst bist, atme einmal tief durch und versuche wieder dran zu bleiben. Allein durch diesen tiefen Atemzug und dem Bewusst werden dessen was du gerade machst, ist laut Eckehart Tolle, sehr viel gewonnen.

Weitere Artikel:

Quelle:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.