Was sind Kohlehydrate?

Kohlehydrate werden auch als Saccharide (griech. sakkharon: Zucker) bezeichnet. Es handelt sich dabei um chemische Verbindungen die aus den Elementen Kohlenstoff, Wasserstoff und Sauerstoff bestehen.

Der Name „Kohlehydrat“ stellt den Überbegriff für alle Zucker und Zuckerverwandte dar.

Je nachdem, aus wie vielen Bausteinen die Kohlehydrate aufgebaut sind, werden sie in unterschiedliche Gruppen eingeteilt. Man unterscheidet:

Verwertbare Kohlehydrate:

Unverwertbare Kohlehydrate:

Da unser Körper die langen Ketten nicht verwerten kann, muss er diese zuerst zu einfachem Zucker bzw. Glucose abbauen. Glucose ist also die kleinste Einheit aller Kohlehydrate.

Wozu sind Kohlehydrate nun gut?

Kohlehydrate dienen zur Bereitstellung von Energie für unseren Körper. Kohlehydrate liefern genauso wie Eiweiße 4,1 kcal pro Gramm und können in Form von Glykogen, eine Speicherform von Zucker,  in unserer Leber und in den Muskeln gespeichert werden.

Wie erfolgt nun die Energiegewinnung aus Kohlehydraten?

Die Formel sieht wie folgt aus:

Glucose + Sauerstoff + Schilddrüsenhormon = Wasser + Kohlendioxid + Energie

Zur Erklärung: Das Schilddrüsenhormon Thyroxin dient als Streichholz. Die Verbrennung funktioniert nur unter Einfluss von Sauerstoff und als Abfallprodukt entsteht dabei Wasser und Kohlendioxid.

Die Verbrennungsvorgänge in der Zelle werden als

  • innere Atmung
  • Zellatmung,
  • Zitronensäurezyklus oder
  • Krebszyklus

bezeichnet.

GUT ZU WISSEN: Insgesamt kann unser Körper nur ca. 0,5 kg Kohlehydrate speichern. Die Speichermöglichkeiten für Fett sind dagegen nahezu unbegrenzt!

Wie  entsteht der Zucker in den Pflanzen?

Mit Hilfe von Sonnenergie, durch die Photosynthese, bilden Pflanzen Zucker. Aus den einzelnen Zuckermolekülen bauen sie schlussendlich Stärke auf.

Enthalten tierische Lebensmittel Kohlehydrate?

Tierische Lebensmittel enthalten kaum Kohlehydrate, da Tiere, genauso wie wir, Energie in Form von Fetten speichern. Kohlehydrate können, wie bereits eingangs erklärt, in Form von Glykogen, in Muskeln und Leber gespeichert werden. Glykogen ist die Speicherform von Zucker. Die Milch enthält ebenfalls Kohlehydrate und zwar den Milchzucker oder auch Laktose genannt.

Kohlehydrate werden im Körper vor allem zur Lieferung und Speicherung von Energie verwendet. Zudem werden sie als Bestandteile der DNA genutzt.

Je nach dem, um welche Form von Kohlehydrat es sich handelt, wirken sie sich auf unseren Blutzuckerspiegel aus. Der Vorteil von langkettigen, komplexen Kohlehydraten ist, dass sie den Blutzuckerspiegel nicht so schnell ansteigen lassen, wie die einfachen Kohlehydrate.

Der glykämische Index bzw. die glykämische Last, werden als Maßgabe für die Geschwindigkeit des Blutzuckeranstiegs herangezogen.

Komplexe Kohlehydrate wie Stärke, Glykogen und darüber hinaus auch Ballaststoffe wirken zudem stark sättigend.

Die Energiegewinnung durch Kohlehydrate findet – wie bereits weiter oben erwähnt – in unseren Zellen statt. Doch wie funktioniert das nun genau? Wie erfolgt die Energiegewinnung aus Kohlehydrate? Was passiert mit der Glukose im Körper?

Lies dazu die Artikel:

Quelle:

 

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