Was tun bei Magen-Darm-Beschwerden?

In den westlichen Industrieländern leiden schätzungsweise 15 – 25 Prozent der Menschheit unter Sodbrennen, Völlegefühl, Blähungen, Durchfall oder Verstopfung, aber nur die wenigsten davon befinden sich in ärztlicher Behandlung. Seit diesem Jahr gehöre auch ich zu diesen Menschen.
Das gelegentliche Auftreten dieser Symptome stellt kein Problem dar, da diese meist innerhalb weniger Tage wieder verschwinden. Halten die Symptome aber über einen längeren Zeitraum an, solltest du einen Arztbesuch unbedingt in Erwägung ziehen.

Ursachen sind sehr oft

  • eine ungesunde Ernährung
  • Stress im Beruf, Familie, Umfeld
  • zu wenig Bewegung (an frischer Luft)
  • zu wenig Erholungsphasen

Sodbrennen und Co. lassen sich oft durch

wesentlich verbessern.

Mir haben diese Maßnahmen jedenfalls eine wesentliche Verbesserung gebracht. Besonders hilfreich für mich, war das Führen eines Ernährungstagebuches.

Dein Ziel sollte es sein, herauszufinden was du gut, was du weniger gut bis gar nicht verträgst.
Das kann einige Zeit in  Anspruch nehmen. Um das Ganze etwas zu erleichtern, kannst du dich austesten lassen. Zumindest habe ich das so gemacht und nicht bereut. Mittels eines kinesiologischen Tests oder mit Hilfe einer Stoffwechselanalyse kannst du dich von einem Profi auf Lebensmittelunverträglichkeiten prüfen lassen.

Zudem lohnt es sich über die eigenen Essgewohnheiten nachzudenken.

  • Bist du ein schneller Esser oder eher ein Genießer?
  • Hast du Spaß am Essen?
  • Isst du regelmäßig oder lässt du Mahlzeiten öfters ausfallen?
  • Isst du nur, wenn sich dein Magen mit lautem Knurren bemerkbar macht?
  • Bist du ständig auf irgendeiner Diät?
  • Kaust du deine Nahrung gut oder schluckst du halbgekaute Bissen schnell hinunter?
  • Isst du gerne vor dem TV, PC oder lenkst dich anderweitig ab?
  • Isst du gerne in Gesellschaft?

Achte darauf, dass du regelmäßig isst und deine Nahrung gründlich kaust. Nimm deine Mahlzeiten in Ruhe ein und ohne dich abzulenken. So stellst du deine Ernährung und deine Essgewohnheiten nach und nach um. Zudem empfehle ich dir, dich regelmäßig zu bewegen, für ausreichend Ruhe und Erholung  zu sorgen und auf deine Gedanken zu achten.

Das Wichtigste ist allerdings Geduld zu bewahren. Nimm dir die Zeit die du brauchst und führe auf alle Fälle regelmäßig dein Ernährungstagebuch. Lass dich durch Rückschläge nicht unterkriegen. Durch Selbstbeobachtung, durch Versuch und Irrtum, findest auch du die für dich verträglichen Lebensmittel.

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