Abführmittel – Segen oder Fluch

Abführmittel solltest du nur selten verwenden, da diese einen verstopften Zustand noch zusätzlich unterstützen. Sie reizen deinen Dickdarm und überstimulieren ihn was ihn noch mehr schwächt. Zudem machen Abführmittel abhängig. Benutze sie daher echt nur in Ausnahmefällen. Außerdem können Abführmittel niemals dabei helfen, alte Kotreste aus den Darmwänden herauszulösen. Dazu braucht es eine Darmreinigung.

Bei normalem Stuhlgang wird in der Regel nur ein kleiner Abschnitt des Dickdarms entleert. Erst wenn dieser Abschnitt wieder gefüllt ist, hast du erneut Stuhldrang und es kommt zur nächsten Entleerung.
Verwendest du jedoch ein Abführmittel, wird dein gesamter Dickdarm und manchmal sogar Teile deines Dünndarms entleert. Das bringt dir zwar die gewünschte Erleichterung, allerdings nicht auf Dauer. Bis du erneuten Stuhldrang verspürst, dauert das dann länger als sonst. Durch diese ungewöhnlich starke Entleerung deines Darms verlierst du viel Wasser und Kalium. Fehlt Kalium macht das wiederum deinen Darm träge und erhöht zudem das Risiko einer Verstopfung. Besser wäre es Naturheilmittel wie Flohsamenschalen, Sauerkrautsaft, Leinsamen, Milchzucker oder getrocknete und über Nacht eingeweichte Pflaumen auszuprobieren.

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